Verankerte Tabs bei Chrome-WebApps

Wenn ihr wie ich Chrome-Nutzer seid und oft viele Tabs offen habe konnte das eine kleine Hilfe sein dort etwas Platz zu sparen.

Zu vielen beliebten Webservices gibt es nämlich im Chrome WebStore Apps. Ja okay, oft sind es quasi nicht mehr als Lesezeichen, die sich nun Apps nennen. Eventuell geht Chrome bei den Seiten aber auch etwas anders mit um wenn es um das Thema Speicher etc. geht. Egal.

Zumindest geht es darum, wenn man einige Webseiten hat, die man sowieso eigentlich immer auf hat (bei mir sind das z.B GoogleMail, GoogleReader, Tweetdeck und Facebook), dass man über einen Rechtsklick auf das WebApp Icon sagen kann, das man die App gerne in einem „verankerten Tab“ öffnen will. Das spart einem enorm Platz in der Tableiste.

Und wenn wir schon gerade beim Thema Chrome Apps sind kann ich ja nochmal gleich ein paar empfehlen, die ich im Einsatz habe.

Minimalist for Gmail

Bringt euer Gmail Webinterface so richtig auf Trab. Ihr könnt dort unzählige Dinge einstellen. Am aller besten gefällt es mir, dass man bei einer neuen Mail über eine sog. Desktop-Notifikation und einen kleinen Ton informiert wird. Hier zu finden.

Super Google Reader

Kleine Verbesserungen am GoogleReader. Das beste Feature ist jedoch, dass man such über einen Druck auf die Taste „8“ bei gekürzten Feed im Reader den vollständigen Artikel anzeigen lassen kann ohne die Webseite selbst besuchen zu müssen.

Also eine super Sache für alle die gekürzte Feeds genau so Scheiße finden wie ich. Zu finden ist Super Google Reader hier.

Facebook Photo Zoom

Zeigt euch jegliche Fotos in Facebook in Groß an, wenn ihr mit der Maus darüber fahrt. Spart auch ne Menge Zeit. Gibts hier.

Googles Street View spaltet die Gesellschaft? Aber in was eingentlich?

Das ist die eigentliche Frage die mich was Street View angeht bewegt. Aus vielen Medien bekommt man in den letzten Tagen ja einiges zu dem Thema zu hören und immer wieder heißt es, das Thema spalte die Gesellschaft. Gemeint ist wohl die Spaltung in diejenigen, die es begrüßen, dass Street View nun endlich auch in Good Old Germany an den Start geht und in diejenigen, die Angst davor haben, dass man ihr Haus oder was auch immer von außen im Internet ansehen kann.

Aber eigentlich kann das gar nicht die Spaltung sein. Ich glaube es geht vielmehr um die Spaltung der Gesellschaft diejenigen, welche verstehen um was es bei Street View geht und in solche die keine Ahnung davon haben.

Anders kann ich mir die vielen Kontra Argumente, die gegen Street View hervorgebraucht werden nämlich nicht erklären. Und da ich nun nicht einen ewig langen Beitrag über das für und wieder von Street View schreiben will, gibt es zum Schluss eine Geschichte, die eigentlich hinreichend zeigt, wie viel einige von der Materie verstehen über die sie sich aufregen, sowie ein paar von mir gesammelte Twitter Posts, die zeigen wie lächerlich diese Debatte doch eigentlich ist.

Sind die Bilder das Problem, oder das Google nicht jeden persönlich gefragt hat?

In diesem online erschienenen Artikel einer Düsseldorfer Regionalzeitung über Street View ließen sich Hauseigentümer interviewen und wurden im Artikel zitiert mit Worten wie:

Ich sehe gar nicht ein, dass jemand ohne mein Einverständnis mein Haus fotografiert

oder

… [als] ‚Unverschämtheit‘ empfindet er es, dass nicht der Weltkonzern selbst das Einverständnis der Eigentümer holen muss, bevor er Bilder veröffentlicht.

Solche Artikel zeigen dem Leser aber deutlich, dass es dem Deutschen an sich hier wohl weniger um die Sache an sich geht, sondern nur ums Prinzip! Und man regt sich wohl auch nur auf, weil man es kann und sonst nichts zu tun hat.

Anders ist es mir nämlich nicht zu erklären, wie man etwas gegen StreetView-Aufnahmen haben kann, sich andererseits aber in dem Online Artikel einer Zeitung mit Foto von sich vor seinem Haus und dazugehörigem Namen abdrucken lässt.

Twitter zum Thema Street View

@butterplanet:
Irre, dieses Street View und was es mit der Privatsphäre macht! Und als Nächstes? Bücher, in denen alle Telefonummern und Adressen stehen?

@bov:
Tipp: Wenn Sie Ihr Haus als Brustwarze gestalten, dürfen Fotos davon nicht im amerikanischen Internet gezeigt werden!

@tanith:
Politiker die Überwachungskameras und Nacktscanner zulassen, lassen ihre Häuser verpixeln, ich lach mich schlapp #Streetview

@praetorius:
Analogmenschen, die #Streetview fürchten, aber mit Bild + vollem Namen vor ihrem Haus in der Zeitung stehen http://twitpic.com/2dzmkv

@DonDahlmann:
Wenn Google den StreetView Gegner 3% Rabatt auf irgendwas anbietet, die Diskussion wäre beendet. Klappt bei Payback ja auch

@HerrKaliban:
Deutschland 2010: Leute jammern, dass Google ihre Straße fotografiert, holen aber das Fernsehen, um das Problem vor Ort zu zeigen.

@sixtus:
Neulich bei Google D: “Wie können wir verschleiern, dass wir gerade die Netzneutralität zerlegen?” “Lass uns Streetview starten.” “Au, ja!”

@blinkenlicht:
Sie schauen in euer Konto. Sie wollen eure Mails lesen. Sie wollen wissen mit wem ihr telefoniert. Und ihr redet über … Häuserwände.

@dieternuhr:
Habe neuen Street View Dienst entdeckt. Gehe raus und schaue mir die Häuser live an. Total real! Wahnsinn! Und sogar in 3D!

@durst:
Hohe Hecke ums Haus. Googelsichere Weste.

@alvar_f
Wieviele der radikalen Gegner von#Streetview wohl ihr Einkaufsverhalten freiwillig bei #Payback protokollieren?

@traskalik
Wann werden eigentlich Webcams verboten? Terror am Drehkreuz… Dagegen sind doch veraltete Google Streetview Bilder harmlos. 😉

@Thomas_SFDU
Dortmund-Fans haben #google#streetview Löschung des Schalke-Stadions beantragt. Grund: hässlich

@londonleben
Wie macht man die sogenannten Verpixelungen wohl rueckgaengig? Wenn man z. B. sein Haus verkaufen moechte? #streetview

@m4gic
In England rufen Leute sogar bei#Google an, wenn sie ihr Haus neu gestrichen haben, damit das Auto nochmal kommt #StreetView

@sixtus
Mit der Logik, „was Einzelnen erlaubt ist, ist ist industriell noch lange nicht legal“ könnte man auch Tiefkühl-Pizza verbieten. #streetview

@Fritten
Ein Knacki hat mal gesagt, Häuser mit Alarmanlagen sind interessanter als Häuser mit offenen Türen. Was wohl mit verpixelten Häusern ist?

Ach ja, und eine Internetseite, die es sich zur Aufgabe macht die bei StreetViev verpixelten Häuser zu fotografieren und ins Netz zu stellen hat sich auch schon gegründet 😉 War ja nur eine Frage der Zeit und wird auch sicher nicht die einzige bleiben. Aber ob die wohl auch son Verpixelungs Formular anbieten werden? Hmm

Und vielen dank an @strychni0x bei dem ich einige Tweets zum Thema „geklaut“ hab 😉

SPDY: Google will http in Rente schicken

Google lebt davon, dass es den „Lebensraum“ Internet gibt. Deshalb hatte und hat Google auch immer ein Interesse daran, dass dieser gefördert wird. Google stellt den Menschen kostenlose Tools zur Verfügung. Teilweise hört man auch, dass Google aus eigener Tasche den Netzausbau voran treibt. Selbst der Kauf des Videoportals Youtube, der bisher nur Miese in den Taschen des US Konzerns verursacht ist unter diesem Aspekt zu beurteilen.

Nun will Google allen Anscheins nach das WWW nicht nur durch den Ausbau von Netzinfrastruktur verbessern, sondern gleich das Protokoll.

googlehttpspdy

SPDY (gesprochen Speedy) soll es möglichmachen. Es soll wohl ein „Nachfolge“ Protokoll für das bisherige http sein. SPDY soll bis zu 50% schnellere Ladezeiten ermöglichen, weil es einige „Einschränkungen“ die es bei http gibt verbessert.

Eine kurzer Vergleich, für diejenigen deren Kenntnisse des Webs nicht so ausgeprägt sind. Wenn wir das Internet als Autobahn betrachten würden und die Internetseiten die Autos wären, die auf der Bahn fahren. Dann kann man sagen: Google hat nun einen neuen Fahrbahnbelag erfunden, mit dem das Auto fast doppelt so schnell vor deiner Tür ankommt 😉

Warten wir es aber erstmal ab. In der IT Welt wird jeden Tag irgendetwas erfunden was auch tatsächlich besser ist als das bisher bekannte.  Das heißt aber nicht immer gleichzeitig, dass sich dieses auch durchsetzt. Und das nicht erst seit VHS und Betamax 😉

Aber zugegeben, wenn es jemand wie Google ist, stehen die Chancen schon besser.

Wer genauere Infos über SPDY sucht dem ist vielleicht mit der Dokumentation bzw. dem veröffentlichten Code geholfen.

via googleresearch

Neue Paypal Betrugs-Masche "über Bande"

Ich veröffentliche hier mal einen Kommentar aus dem Artikel Probleme mit Paypal.

Die Problematik von damals hat meine Einstellung zu diesem und vielen anderen Bezahldiensten im Internet übrigens radikal geändert. Paypal, ClickAndBuy und Co vertraue ich nun äußerst ungerne mein Geld an. Sofortüberweisung, und OnlineBanking werden nun bevorzugt.

Neue Variante zum Online-Betrug!!

Leider gibt es schon wieder eine neue Variante –
Inzwischen wird versucht, über “Bande zu spielen”:

Schritt 1:
Man besorge sich eine Free-Mail Adresse.
Schritt 2:
Man besorge sich damit ein PayPal Konto
Schritt 3:
Man registirere sich bei http://www.paper2mail.de und bezahle dort per PayPal (Bande)
Schritt 4:
Man registriere sich bei Packstation http://www.packstation.de und gebe als Adresse die Postverarbeitungsadresse bei paper2mail an und wartet auf die durch paper2mail digital übersandte Bestätigungspost der DHL mit Packstation Karte und PIN
Schritt 5:
Man ruft die PayPal Zahlung bei paper2mail unter dem Vorwand des Fremdzugriffs zurück
Schritt 6:
Man bestellt viele teuere Dinge oder Dienstleistungen im Internet, die man per PayPal bezahlt und sich an die Packstation Adresse zusenden läßt.
Schritt 7:
Man widerruft alle PayPal Zahlung unter dem Hinweis auf einen angeblich erfolgten fremden Zugriff auf das Konto.

Dies funktioniert, wenn:
1. DHL keine Identifikationsprüfung vornimmt
2. PayPal bei dem Argument “fremder Zugriff auf das Konto” immer (!) das Geld vom Zahlungsempfänger zurückholt
3. paper2mail keine Identifikationsprüfung vornimmt.

Inzwischen scheint wenigstens paper2mail dazu übergegangen zu sein, bei jedem neuen Kunden eine Identifkationsprüfung (Vorlage Kopie Personal-Ausweis) vorzunehmen.

Viele Grüße
Thomas

Vielen Dank an Thomas für den Kommentar.

PS: Ich kann das was da als Kommentar geschrieben würde natürlich nicht auf Korrektheit prüfen, deshalb ist das natürlich wie alle ungeprüften Informationen mit Vorsicht zu genießen.

Konna ist doof. Das sollte mal gesagt werden.

Wenn man eigentlich lernen muss findet man ja bekanntlich immer eine Sache mit der man sich ablenken kann. Heute ist es bloggen.

Und was macht man, wenn man etwas nicht weiß und auch Google einem nicht weiterhelfen kann? Klar! Im Twitter fragen.

Ergebnis:

konna_twitter_geby

Wenn man so überheblich ist wie @_konna_ nur weil man seit ein paar Wochen in den deutschen Blogcharts vertreten ist, muss man doch mal sagen dürfen „Konna ist doof“, oder. 😉

Konnas Blog Gedankendeponie ist übrigens tatsächlich meistens lesenswert und deshalb auch ziemlich weit oben im meinem Feedreader!

Und  nun überleg ich mir mal 1-2 sinvollere Themen zum bloggen.

StudiVZ Plauderkasten mit Miranda nutzen

Sorry Manuel, dass ich dir die Überschrift klaue, aber mir fiel gerade keine passendere ein.

Vor ein paar Tagen, habe ich noch mehr Postings von dir gefordert. Scheint ja was gebracht zu haben. Denn es kam ein sehr sehr geiler Artikel darüber, wie man den StudiVZ Plauderkasten in seinen Miranda IM integrieren kann.

studi_vz_mein_vz_miranda

Das ist eigentlich auch eine sehr logische Sache. da hat man schonmal ein Netzwerk zusammen in dem man unglaublich viele Freunde als Kontakt hat und nutzt es nur so ineffizient üner Nachrichten als Kommunikationsplattform.

Das besondere an dem Artikel ist auch nicht das WIE. Dafür gibts schon echt einige Artikel im Web. Man muss nämlich einen Umweg über den Online Service Nimbuzz gehen, sondern das Besondere ist, dass Manuel ein Program geschrieben hat, was einem Clever aus den Benutzer ID’s die StudiVZ Namen konvertiert, damit man diese statt den doofen IDs in seiner Kontaktliste stehen hat. Geile Sache!

20 Minuten solltet ihr euch für das einbinden eures StudiVZ oder MeinVZ Plauserkasten s in euren Lieblings Messenger schon nehmen.

Hier dann noch der Link zu Manu, ist wirklich alles wunderbar erklärt. Danke!

StudiVZ Plauderkasten mit Miranda nutzen

PS: Ich musste mit Miranda 0.8.1 bei „Disable SASL authentication (for old servers)“  unter Optionen / Network / Jabber / Reiter „Advanced“ / Server Options ein Härkchen setzen, damit ich mich über Jabber mit nimbuzz.com verbinden konnte.

Denke das wird Manuel vielleicht noch in den Artikel integrieren.

Warum ist hier alles kaputt?

Hier ist nichts kaputt 😉 Alles ist in bester Ordnung, es fehlt nur etwas!

Und zwar die CSS (CascadingStyleSheet) Datei.

Denn heute am 9.04 ist NackedCSS Day und Info-Tain ist dabei.

Für alle, die den Beitrag nach dem 9.04 lesen ein kleiner Screenshot

nacked_css_day_info_tain1Gut… klein ist der Screenshot nicht 😉

Ist so ziemlich der Größte, den ich bisher gemacht habe.

Goalz.de Browsergame mit interessanten Ideen

Eventuell habt ihr es ja schon gemerkt, dass ich manchmal schon ein bischen Browsergame addicted bin.

Im Laufe der Zeit haben sich bei mir jedoch die Anforderungen, die ich an ein Browsergame stelle verändert. Der heute mitunter wichtigste Faktor ist die wöchentlich aufzubringende Zeit.

  1. Habe ich davon nicht mehr so viel, wie ich es z.B als ich Schüler hatte.
  2. Hasse ich es, wenn ich einem Spiel schlecht bin, nur weil andere Leute mehr Zeit zur Verfügung haben.

Beim Fußballmanager goalz.de ist das schonmal kein Problem.

goalz

Aber auch die weiteren „Ideologien“ welche verfolgt werden gefallen mir auf Anhieb.

  • Goalz ist kostenlos
  • Der Markt bei Goalz basiert stärker als bei anderen Fußballmanagern auf Angebot und Nachfrage
  • Goalz ist mit geringem Zeitaufwand spielbar und bietet gleichzeitig eine große Spieltiefe (hatte ich bereits erwähnt 😉 )
  • Goalz ist gut für die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Zugegebenermaßen ist Goalz noch recht klein. Derzeit spielen dort ca. 200 aktive Manager, wie ich dem Artikel von derwesten.de lesen konnte.

Irgendwie ist für mich aber ein Spiel mit 200 Spielern akktraktiver als eines mit 200.000.

Sehr sehr interessant finde ich zudem das Werbekonzept. Ein Browsergame verursacht naturgemäß einiges an Serverkosten, deshalb braucht man Werbung und Sponsoren.

Und beim Wort „Sponsoren“ kommen wir auch schon zum Thema. Im Fußball dreht sich heutzugage vieles nur noch um Geld und Sponsoren.

Genau das kann man nutzen, um die für ein Browsergame nötige Werbung, so ins Spiel zu integrieren, dass sie Quasi Content wird.

Dadurch stört die Werbung den Spieler nicht, ja er mag sie sogar. Er braucht sie einerseits für den Spielerfolg, andererseits macht sie das Spielgeschehen realistischer. Wenn es im echten Fußball Werbung gibt, dann gehört sie (an den richtigen Stellen) auch in ein Fußballbrowsergame.

Bisher gibt es bei goalz.de nur Hauptsponsoren und diese werden auch nur als Textlinks angezeigt.

Das mit den Textlinks soll ich bald zugunsten von Bannern ändern. Nicht auch finanziellen Gründen, sondern aus optischen, wie mir Programierer Jens Schütte im ICQ verraten hat.

goalz2

Ich persönlich könnte mir jedoch auch noch andere Möglichkeiten vorstellen Werbung zu integrieren.

  • Trikotwerbung
  • Sponsoren-„Sprüche“ in der Sportschau. („Dieses Spiel wird ihnen Präsentiert von …… (textlink)“)
  • Bandenwerbung
  • Stadion umbenennen.  (Wirkt sich negativ auf die Anzahl der Fans aus)

Wie ich es in meinem Gespräch mit Jens  mitbekommen habe, gehen seine Vorstellungen noch nicht in diese Richtung. Mal sehen, vielleicht kann ich ihn ja mal irgendwann überzeugen.

Vorraussetzung dafür währen aber sowieso mehr Sponsoren.

2,30€ wollen die Jungs derzeit pro Verein und Saison (28 Wochen) haben.

Die Rechnung lautet dann derzeit so:

10 Sponsoren teilen sich 200 Vereine. 20. Vereine pro Sponsor, also 20*2,30€ = 46€

Gezeigt würde die Werbung im Wechsel auf der Startseite und integriert ins Spiel, also im Menü „Sponsor“ und in der Detailansicht der jeweiligen Vereine.

Ich werde jetzt mit meinem Blog mal eine Saison Sponsor und schaue mal, ob da was an Traffic bei rumkommt.

Update:

Es sind wohl nicht 2,30€ pro Team und Saison, welche ein Sponsor hinlegen muss sondern 2 oder 3 Euro.

Robert Basics neues "Baby" Buzzriders bald besser als SpiegelONLINE?

Am Rande des Wordcamps in Jena an diesem Wochenende hat Robert einige Interviews gegeben.

Das Interessanteste waren meiner Meinung nach die ersten Informationen zu seinem neuen Projekt buzzriders.com.

Robert hat ja vor einigen Wochen seinen Blog basic-thinking.de für um die 45.000€ verkauft.

Jetzt scheint er zu versuchen eine Art Community aufzubauen, welche News generiert. So etwas gibt es in der Form, wie Robert das vorhat bisher nicht. Er nennt es „twitterähnlich“, oder „so eine Art DPA-Ticker“.

Klingt spannend. So wie ich es verstanden habe, will Robert einen „Blog“ machen, in dem er nicht alleine sondern mit vielen vielen Leuten zusammen bloggt.

Der „Blog“ soll eine vernünftige API bekommen. Robert ist dann sozusagen der Chefredakteur, der alle einkommenden Nachrichten (User generated Content) bewertet und daraus dann quasi die Standart Startseite von buzzriders erstellt.

Jeder User soll allerdings seine Ansicht vollkommen umgestalten können. Stelle mir das jetzt mal so wie bei iGoogle vor. Jeder User kann z.b bestimmten Autoren „followen“. Durch die API sind natürlich auch Externe Clients denkbar, wie bei Twitter.

Durch eine API wird buzzriders natürlich auch mashable. Heißt, vermischbar mit anderen Diensten, welche eine API anbieten. (Twitter, ettliche Google Dienste, Faceboot, etc. pp)

Wer Robert selber reden hören möchte, dem sei dieses Interview von ihm empfohlen. Ab etwa Minute 7 gehts um buzzriders.

Ein weiteres Interview gibts hier.

Meine Meinung zu dem Projekt:

Super spannende Idee. Könnte funktionieren, allerdings sehe ich eine gigantische Hürde zu Beginn. Wie will Robert die User anlocken? Solange diese Community klein ist, hat der User der Content generiert keinen Nutzen, oder? Wie will er verhindern, dass das ganze zu einem schnöden Artikelverzeichniss verkommt?

Wieso sollte jemand, der schon einen Blog hat bei Robert Content generieren? Spannende Frage. Sollte er dieses Problem lösen, dann Hut ab.

Wer wird der neue Robert Basic?

Diese Frage habe ich mir gerade gestellt.

Eventuell habt ihr es ja mitbekommen. Deutschlands Blogger Nummer 1 verkauft in diesen Tagen seinen Blog bei eBay. (Wenn ihr also gerade ein paar Zehntausend Euro übrig habt ^^)

btb

Aber wer wird in Zukunft das Alphatier der deutschen Bloggosphäre?

Auf denjenigen, der BasicThinking.de kaufen wird, tippt derzeit niemand. Für gänzlich ausgeschlossen halte ich das aber auch nicht ganz.

Steigt vielleicht ein Blogger aus den bisherigen TOP10 der deutschen Blogcharts auf die Spitzenposition? Das ist wohl das wahrscheinlichste.

Spreeblick, hat sicher gute Chancen nach dem Verkauf mittelfristig auf den ersten Platz zu klettern.

Aber auch Namen wie Nerdcore oder Stefan Niggemiyer vielen Bloggern ein Begriff. So auch mir.

Letztendlich scheinen meine persönlichen Lesegewohnheiten jedoch nicht die der Masse wieder zu spiegeln. Denn nach BasicThinking gibt es in den TOP20 kein einziges weiteres Blog. welches es in meinen Feedreader geschafft hat.

Kennen tue ich die meisten Blogs, interessant fand ich die jedoch bisher nicht.

Mit den EeePC News, aptgetupdate.de, dem Pottblog und BloggingTom habe ich aber immerhin 4 weitere der TOP100 Blogs im Blick. Immerhin 5% 🙂

Und mein persönlicher Tipp, wer in Zukunft Deustchlands First-Blogger sein wird ist recht trivial.

Robert Basic.

Und in 10 Jahren greife ich dann die TOP10 an! 😀

Was denkt ihr?

PS: Natürlich weiß ich, dass die deutschen Blogcharts nicht das Maß aller Dinge sind.