Flaschenhals USB 2.0

Es wird scheinbar langsam echt Zeit, dass USB2.0 seine Ablösung erhält. In den letzten Tagen habe ich mich viel mit Festplatten und deren Zugriffsgeschwindigkeiten beschäftigt.

Genauer gesagt habe ich eine Externe Festplatte in meinem LAN auf die ich gerne möglichst von überall zugreifen möchte. Solange man sich nun in einem 100MBit Netzwerk befindet ist es auch noch ziemlich egal, wie man die Festplatte einbettet, da ein 100MBit Netz sowieso nun maximal 12,5 Megabyte pro Sekunde durch die Gegend schicken kann.

Gönnt man sich aber nun den Luxus eines Gigabit LANs, wird USB 2.0 ganz schnell zum Flaschenhals im Netz. Bei 1000Mbit (1GBit) können wir nämlich deutlich über 100MB/s durchs Netz wandern lassen. Wie man an den folgenden Grafiken schnell ablesen kann, schafft eine Über USB angeschlossene Externe Festplatte jedoch nicht mal 30MB auf die Platte zu schreiben. Damit wäre der Datenverkehr zur Festplatte im Vergleich zum 100MBit LAN gerade mal knapp doppelt so schnell.

Wie man im letzten Bild sehen kann, kann die Platte selber natürlich deutlich schneller arbeiten, wenn man sie beispielsweise via eSATA anschließt.

Interne 500GB SATA Festplatte

Externe 2TB Festplatte in FANTEC Gehäuse über USB 2.0

Externe 2TB Festplatte in FANTEC Gehäuse über eSATA

Noch einen Punkt zur externen Festplatte kann ich mir an dieser Stelle aber nicht verkneifen. Es handelt sich dabei nämlich um so eine HDD von Seagate die ich inkl externem Gehäuse gekauft habe. Das Gehäuse war aber dermaßen schrottig, dass ich es nun gegen ein dieses FANTEC Modell ausgetauscht habe. Vorher wurde es extrem warm, war extrem laut und hatte unter Linux die Angewohnheit nach einigen Minuten im Leerlauf sich als neues Device vorzustellen, weshalb man sie dann immer wieder neu mounten musste. Ich habe das mal Spaßeshalber immer wieder über ein Skript neu mounten lassen nach 12 Stunden war ich schon bei /dev/sdak angekommen 😉 Wem das etwas sagt, der wird an dieser stelle vielleicht schnunzeln.

Ich hoffe mal für mich, dass es nur der SATA/USB Controller im externen Gehäuse war, der so mies funktioniert hat und nicht die Festplatte an sich.

Greenscreens

Das in TV- und Kinoproduktionen Greenscreens eingesetzt werden und viel mit dem Computer nachgeholfen wird ist ja nichts neues. Trotzdem fand ich es sehr überraschend wie häufig und wie gut wir Zuschauer uns bei Filmszenen täuschen lassen. Und das meine ich jetzt gar nicht mal negativ. Die Produzenten machen da wirklich einen guten Job.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=clnozSXyF4k

via  haifive

Sternenstaub in Oberhausen gesichtet.


gasometser_2

Gestern waren wir in Oberhausen um uns die derzeitige Ausstellung im Gasometer anzuschauen. Schon die letzte Ausstellung die dort war (Das Auge des Himmels), hat mir sehr gefallen. Damals ging es glaub ich um Luft- und Satelitenbilder der Erde.

Diesesmal hat man nun sozusagen die Kameras um 180° gedreht und schaut von der Erde weg. Es dreht sich alles um den Weltraum.

gasometser_1

Das ist das Gasometer von außen. Früher war das mal ein gigantischer Gasspeicher für ein Stahlwerk, heute ist es ein Industriedenkmal. Unten gibt es quasi 2 Etagen, das EG und eine Etage darüber. Der Rest des Gebäudes ist nicht weiter unterteilt. Ich würde schätzen von 5m über dem Boden bis zur Decke des Gebäudes ist ein riesiger Hohlraum.

Für diese Ausstellung hat man ein riesiges Mondmodell dort hinnein gehängt. Unglaublich beeindruckend!

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Das ist ein kleines Model der Sonne, welches genau in der Mitte des EG hängt. Die restlichen Planeten des Sonnensystems hängen auch drum herum. Leider nicht in der richtigen größenrelation zueinander.

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Im EG stehen  wie schon bei der letzten Ausstellung viele große Satelitenbilder. Die Erklärungen stehen jeweils daneben. Ich fand das alles schon sehr sehr spannend. Einem überkommt die Ganze Zeit das Gefühl, wie klein und unbedeutend man selber ist.

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In der ersten Etage stehen dann überall Ausstellungsstücke und PlasmaTV’s mit Infofilmen. Es ist echt irre dort herrum zu stöbern. Zwischen teils uralten Artefakten, wie Der Himmelsscheibe von Nebra oder modernen Sateliten oder Marsrobotern.

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Das hier ist ein Ausstellungsstück, was ich besonders interessant fand. Ein Replique des sogenannten Voyager Golden Record. Es ist das Cover einer Schallplatte, die auf den Weltraumsonden Voyager1 und Voyager2 angebraucht sind. Ihr Zweck ist es einmal von Außerirdischen gefunden zu werden, auch wenn das sehr sehr unwahrscheinlich ist. Wer mehr dazu wissen will, klickt am besten mal auf den Link.

Fazit der Ausstellung: Bombig! Echt beeindruckend und nur zu empfehlen. Hingehen!

Thema in meiner WG-Küche: Warpfeld Gondeln

Da kommt man ohne schlimmes zu ahnen vom Schocken aus dem Spunk und was ist das Thema bei dir in der WG – Küche?

Wie lange muss ein Raumschiff zurückfliegen, wenn es bei aktivem Warpantrieb den Warpkern rausbeamt, um ihn wieder einzusammeln?

Aus meinem Zimmer höre ich die Lösung „3-4 Tage„, wenn das Schiff bei Warp 8 unterwegs war. Gegendarstellungen?

warpgondel

Und jetzt geh ich schlafen und träume wie mein Mitbewohner assimiliert wird. 😉

Festplatten: Die Lüge des 25fachen Überschreibens

… Wenn du deine Festplatte verkauft, dann überschreib die vorher mindesten 10 mal mit Nullen, Einsen oder zufälligen Werten…

Stimmt das überhaupt?

hdd

Ich muss ja ehrlich gestehen, ich habe das bisher geglaubt. Es gibt ja auch unzählige Tools, welche das mehrfache Überschreiben von Festplatten vereinfachen.

Dieser Blogeintrag hier hat mich nun allerdings zum grübeln gebracht. Ich denke ab sofort überschreib ich meine Festplatten nur noch einfach mit zufälligen Werten mittels dd.

12.000mAh Akku für den EeePC

Genau! Ihr habt richtig gelesen! Es gibt für den EeePC nun schon einen Akku mit stolzen 12.000mAh. Das ist knapp doppelt so groß wie der standartmäßig verbaute 6600mAh Akku.

Durchhalten soll das Teil bis zu 16 Stunden. Das ist natürlich schon ziemlich krass für einen mobilen Computer.

Damit bewegt man sich mittlerweile in Regionen, in denen bisher nur Mobiltelefone zu finden sind. 

Trotz der höheren Kapazität halten sich die Ausmaße des Akkus allerdings in Grenzen. Knapp 2cm höher und 160gr schwerer. Das geht noch, wie ich finde.

Einen ausführlichen Test gibts hier von einem HongKonger. Leider in Chinesisch, aber auf den vielen Fotos ist gut zu erkennen worum es geht.

Noch gibt es den Stromspeicher nicht direkt in Deutschland zu kaufen, sondern nur in Asien.

Kosten tut der Spaß umgerechnet 50€. Ein Schnäppchen, oder?

Das heißt natürlich auch, dass man auf deutsche geprüfte Sicherheit verzichten muss. Außerdem haftet ASUS auch nicht für Schäden durch Akkus von Drittherstellern.

Was ich an dieser News aber am Besten finde, ist nicht dieses Produkt an sich, sondern die Entwicklung des Marktes in diesem Bereich.

ASUS hatte schon vor einiger Zeit einen Ganztags-Akku für den Eee angekündigt.

Ich denke wenn wir noch ein kleinen Weilchen abwarten, dann können wir sicher bald auch direkt in Deutschland solch große Akkus für den Eee kaufen, die dann auch die deutschen Sicherheitschecks durchlaufen haben.

Sowas wär mir dann auch ruhig 60 – 80€ Wert. 

Bis dahin langt mir noch mein 6600mAh Akku mit 6h Laufzeit 😉

via einfach-eee

Admins der Welt: Teilt euer Wissen mit mir!

Ich stehe vor einem Problem, zu dessen Lösung mein aktuelles Wissen leider nicht ausreicht.

Worum gehts? Um folgendes:

Im Grunde genommen geht es einfach nur um einen Datentransfer von einem zum anderen Rechner über das Internet.

„Das kann doch kein Problem sein“, denkt ihr jetzt, vielleicht. 

Ja, eigentlich habt ihr Recht. Aber:

  1. Beide Rechner gehen über einen Router ins Internet, auf den ich keinen Zugriff habe.
  2. Einer der beiden Rechner ist ein Server ohne GUI.


Einen Fileserver (FTP, SMB oder sonst wie) kann ich aus dem Internet nicht erreichen, da die Ports nicht geforwarded werden.
Genau so kann ich von keiner der beiden Seiten eine SSH-Verbindung herstellen.

Oder übersehe ich was?

Edit:

Gestern habe ich mit einer Person über dieses „Problem“ gesprochen, auf dessen Urteil in Computerfragen ich vollends vertraue. Seine Meinung:

Das ist praktisch unmöglich.“

Na, tolle Wurst!

Mein neuer Begleiter: EeePC 1000H

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer eines EeePC. Genauer gesagt eines EeePC 1000H.

Mit so einem kleinen Netbook habe ich schon seit Wochen geliebäugelt. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand.

Bisher hatte/hab ich einen 15,4″ Laptop von Lenovo benutzt. Doch wenn man zu Hause einen Desktop PC mit großem Bildschirm hat, dann ärgert man sich mit seinem großen, schweren Laptop einfach nur noch rum.

Wozu benutzte ich meinen Laptop eigentlich wirklich?“ Die Frage habe ich mir gestellt und dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Benutzung immer nur auf kurze, aber sehr nützliche, Arbeiten bezieht.

Also quasi alle Aktivitäten in denen Phrasen wie:

  • „mal eben“
  • „ganz kurz“
  • „noch schnell“

vorkommen.

Wichtig sind da also vorallem 3 Dinge!

  1. Das Notebook muss klein sein!
  2. Es darf nicht zu schwer sein.
  3. Es muss eine lange Akkulaufzeit haben.

All das hat mein Lenovo 3000 N200 leider eben nicht. Jedesmal, wenn ich mit meiner Laptoptasche unterwegs war hab ich mich gefragt: „Wieso schleppt du dir grade eigentlich einen ab? Nur damit du 15,4″ Display hast und nicht 10″?“

Das war dann irgendwann zu viel des guten.

Schwupps, den Browser geöffnet und nach EeePC Modellen gegoogelt.

In der engeren Auswahl standen die Modelle 901 und 1000H.

Unterschiede

901

  • 12 GB SSD als Festplatte
  • 8,9″ Display
  • ca. 4cm schmaler und 2cm kürzer
  • 1,1 kg 
  • 379,00 € 

1000H

  • 160 GB HDD
  • 10″ Display
  • ca. 4cm breiter und 2cm tiefer
  • 1,45 kg
  • 429,00 €

Die Akkulaufzeit ist trotz der 160GB HDD im 1000H bei beiden Modellen nahezu identisch.

Natürlich habe ich dann für 50€ mehr das Modell mit 148GB zusätzlichem Platz auf Festplatte und der Tastatur genommen, auf der man seine Finger noch auf die Tasten bekommt 🙂

Und morgen wird sich mein neues Spielzeug dann hier nochmal etwas genauer vorstellen.

Nur noch einen Monat Internet :-(

Am 30.Oktober endet mein DSL Komplett Vertrag bei Tele2. Anschließend soll Alice mein neuer Provider werden.

Da ich mittlerweile schon so einige Internet Anschlüsse in meinem Leben bestellt oder gewechselt habe weiß ich leider schon ganz genau was mir blühen wird.

Tage, Wochen, oder sogar Monate ohne Internet.

Ich mache mir einfach keine Illusionen mehr, dass beim Schalten des neuen Anschlusses alles Glatt laufen wird.

Was mich schon wieder als erstes total stutzig macht, ist dass Alice mir in einem Brief mitgeteilt hat, dass am 30.10 ein Techniker zu mir kommen wird.

Was will der denn bitte machen? Ich betreibe doch schon einen Anschluß. Der sollte doch identifizierbar sein. Zumal es ja Alice selbst war, die die Kündigung meines bisherigen Anschlußes durchgeführt hat.

Ich bin gespannt, ob er überhaupt kommt, und wenn er dann doch da ist, was er dann so tolles macht.

Ich hoffe mal, dass ich nicht ein Ähnliches Martyrium vor mir habe wie meine Nachbarn MK und NKB.

Auflösung folgt …

Befreiphone? Was ist das denn?

In vielen Blogs geht’s grade um das Thema Befreiphone.

Befreiphone? Was ist das denn wieder für’n Scheiß?

Ja, das hab ich ich mich auch gefragt. Ist aber ganz einfach.

Der Begriff ist natürlich schlicht und ergreifend frei erfunden. Bei der Ganzen Aktion geht es um einen SEO-Wettbewerb von www.macnotes.de. (SEO bedeutet so viel wie Suchmaschinenoptimierung)

Die Website versricht demjenigen, der es schafft am zum Suchbegriff Befreiphone am 17.9.2008 um exakt 22.00 Uhr erster Treffer bei Google zu sein, ein iPhone 3G ohne Simlock im Wert von 1049 Euro.

Dazu braucht man natürlich ein Wort, dass beim Start des Wettbewerbs genau 0 Treffer bei google hat. Ein neues Wort also. 

Befreiphone ist draus geworden.

Erfahren habe ich von dem Wettbewerb als erstes im LawBlog. Der Beitrag ist allerdings mittlerweile nicht mehr zu erreichen und als Erklärung ist nur folgendes zu lesen.

Weiß jemand etwas genaueres?