Robert Basics neues "Baby" Buzzriders bald besser als SpiegelONLINE?

Am Rande des Wordcamps in Jena an diesem Wochenende hat Robert einige Interviews gegeben.

Das Interessanteste waren meiner Meinung nach die ersten Informationen zu seinem neuen Projekt buzzriders.com.

Robert hat ja vor einigen Wochen seinen Blog basic-thinking.de für um die 45.000€ verkauft.

Jetzt scheint er zu versuchen eine Art Community aufzubauen, welche News generiert. So etwas gibt es in der Form, wie Robert das vorhat bisher nicht. Er nennt es „twitterähnlich“, oder „so eine Art DPA-Ticker“.

Klingt spannend. So wie ich es verstanden habe, will Robert einen „Blog“ machen, in dem er nicht alleine sondern mit vielen vielen Leuten zusammen bloggt.

Der „Blog“ soll eine vernünftige API bekommen. Robert ist dann sozusagen der Chefredakteur, der alle einkommenden Nachrichten (User generated Content) bewertet und daraus dann quasi die Standart Startseite von buzzriders erstellt.

Jeder User soll allerdings seine Ansicht vollkommen umgestalten können. Stelle mir das jetzt mal so wie bei iGoogle vor. Jeder User kann z.b bestimmten Autoren „followen“. Durch die API sind natürlich auch Externe Clients denkbar, wie bei Twitter.

Durch eine API wird buzzriders natürlich auch mashable. Heißt, vermischbar mit anderen Diensten, welche eine API anbieten. (Twitter, ettliche Google Dienste, Faceboot, etc. pp)

Wer Robert selber reden hören möchte, dem sei dieses Interview von ihm empfohlen. Ab etwa Minute 7 gehts um buzzriders.

Ein weiteres Interview gibts hier.

Meine Meinung zu dem Projekt:

Super spannende Idee. Könnte funktionieren, allerdings sehe ich eine gigantische Hürde zu Beginn. Wie will Robert die User anlocken? Solange diese Community klein ist, hat der User der Content generiert keinen Nutzen, oder? Wie will er verhindern, dass das ganze zu einem schnöden Artikelverzeichniss verkommt?

Wieso sollte jemand, der schon einen Blog hat bei Robert Content generieren? Spannende Frage. Sollte er dieses Problem lösen, dann Hut ab.

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