Wie schaut Windows 8 aus? So!

Nachdem ich mir heute morgen die Developer Preview von Windows 8 auf meinen EeePC installiert und ein bisschen darin gestöbert habe kamen via Twitter doch gleich 2-3 neugierige Nachfragen dazu. Deshalb habe ich dann einfach mal einen Screencast gemacht, damit sich alle selbst einen kleinen ersten Eindruck verschaffen können.

Ich muss ja sagen, dass ich vorher verdammt skeptisch war, was die neue Bedienoberfläche (heißt übrigens Metro Style) angeht. Ich konnte bisher noch nicht ganz begreifen, warum es überhaupt nötig ist, ein (für mich) so wunderbar funktionierendes Bedienkonzept, wie das von Windows7 dermaßen zu überarbeiten.

Als ich es dann jedoch live vor mir hatte, fing es in meinem Hirn an zu rattern und ehrlichgesagt glaube ich, dass es genau das richtige ist. Wir bedienen ein Windows und andere Computer seit Windows 95 praktisch immer noch auf die selbe Art und Weise. Ich glaube Microsoft hat es bisher nicht gewagt zu weit greifende Veränderungen vorzunehmen. Man hatte Angst, die User würden nicht damit klar kommen, da sie die Bedienkonzepte der Vorgänger zu sehr verinnerlicht haben. Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier.

Smartphones und Tablets haben jedoch alles verändert. Diese Geräte bedient man komplett anders als einen WindowsPC, und die Leute lieben es. Es gibt sehr viele Bedienkonzepte aus dieser Welt, die einfach wunderbar sind. Diese Tatsache, zusammen mit der Erkentnis, dass auch PCs in Zukunft immer mobiler und individueller sein werden ist wohl der Motor hinter der neuen Windows8 Oberfläche.

In Zukunft werden wir vielleicht PCs in der Küche an der Wand, im Fernseher oder sonst wo haben. Das Microsoft nun in aller erster Linie mit Windows8 in den Tabletmarkt vorstoßen will sehe ich nicht. Klar, man will auf Tablets und alle möglichen anderen Devices, aber vorallem will man Windows generell fit für die Zukunft machen.

 

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Aus aktuellem Anlass. Der Präsident.

Nach über 8,5 Monaten stille mal ein kurzes Lebenszeichen.

Bin mir unschlüssig, ob ich mal wieder mehr blogge, schließe es aber nicht aus.

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Deutscher Meister 2011 – Perspektiven von der Südtribüne

Borussia Dortmund ist deutscher Fußballmeister 2011. Was für eine Saison, oder um es mit Roman Weidenfeller zu sagen: “We have a grandios Saison gespielt”.

17 einzigartige Heimspiele durfte ich in dieser Saison auf der geilsten Tribüne der Welt miterleben. Und ich kann nur sagen, da waren so einige Highlights dabei. Ich musste auch manchmal meine Brillen absetzen und gut verstauen, sonst wären sie das eine oder andere mal zu Bruch gegangen.

Der Höhepunkt war natürlich, genau die Sekunde in der am 32. Spieltag mein Nebenmann mit dem Radioknopf im Ohr sich zu mir dreht und mir mit großen Augen ins Gesicht schreit: “Köln FÜÜHRT!!”.

Und dann ging die Party auf allen Tribünen im Westfahlenstadion ab! Das war für mich DER schönste Moment unter all den vielen schönen Momenten der Saison 2010 / 2011.

Am Ende ist es alles gekommen wie es schöner nicht hätte kommen können. Wir werden in einem Heimspiel Meister und bekommen noch ein weiteres Heimspiel zum feiern obendrauf.

Nach dem letzten Heimspiel mag es auf der Südtribüne den ein oder anderen Fan gegeben haben, der nach der Übergabe der Schale ein wenig enttäuscht war. Die Stimmung war nach Abpfiff nicht so euphorisch ausgelassen und Party mäßig, wie man es vielleicht gehofft hatte oder wie es nach dem Spiel gegen Nürnberg war. Wegen der brenzligen Sicherheitslage wirkte die Stimmung im Stadion doch etwas angespannt.

Die Meisterfeier der Superlative auf der Dortmunder B1 machte diesen kleinen Markel jedoch schnell wieder vergessen.

Ich kann nur sagen das ich froh bin, dass dieses “mulmige Gefühl” welches ich nach Abpfiff am Samstag stellenweise hatte in den Medien so gar nicht rübergekommen ist.

Die Südtribüne ist keine Selbstverständlichkeit!

Denn was sich viele BVB Fans viel öfters vor Augen halten sollten ist, dass die Südtribüne als größte Stehplatztribüne Europas, mit seinen über 20.000 Stehplätzen, alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Man denke nur an die schrecklichen Beispiele von Massenpaniken der Vergangenheit. (HillsboroughHeysel, Loveparade 2010)

Im Bewusstsein der Gefahren die von großen Stehplatztribünen ausgehen können kann man nur an jeden BVB Fan appellieren sich bewusst zu machen, dass es auch in der Verantwortung jedes Besuchers der Süd liegt, diese Tribüne in dieser Form für die kommenden Jahre zu erhalten.

Haltet die Südtribüne so wie sie ist nicht für selbstverständlich! Lasst auch in den Momenten der größten Emotionen (im guten wie im schlechten) immer ein Stückchen Vernunft walten.

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Politiker die Klartext reden

In der letzten Zeit fällt mir immer wieder in politischen Diskussionsrunden auf, dass es scheinbar einen Ehrenkodex zu geben scheint, der es Politikern verbietet auf einfache Fragen mit Ja oder Nein zu antworten. Oft haben die Antworten ja nicht einmal mehr etwas mit der Frage zu tun, die gestellt wurde. In sehr vereinzelten Fällen lasse ich dieses Stilmittel ja durchaus durchgehen. Aber Politiker gebrauchen diese Art dermaßen inflationär, dass man daraus wiederum seine Schlüsse ziehen kann.

Aber warum machen so viele Politiker das?

Mein Eindruck ist es, dass die Mehrheit der Politiker öffentlich nicht das sagen oder vertreten was ihre persönliche Meinung ist. Das mag hin und wieder nötig sein um sich im hiesigen politischen System nicht innerhalb der eigenen Partei, wegen einer Meinung, zu beschädigen. Trotzdem schätzen das die Politiker meiner Meinung nach falsch ein.

Denn heute und in der Zukunft, der medial immer transparenter werdenden Welt, in der Politiker auch viel direkter mit dem Volk kommunizieren werden können  ist es immer wichtiger, dass man Rückhalt in der Gesellschaft und nicht nur in der Partei hat.

Das zeigt uns das Beispiel von zu Guttenberg. Der Typ war (oder ist) unglaublich beliebt beim Volk. Und ich behaupte mal er ist es deshalb, weil er eben viel öfters seine eigene persönliche Meinung öffentlich propagiert hat, anstatt diese hinterm Berg zu halten um sich nicht in der eigenen Partei ins Abseits zu stellen.

Wenn es zu Guttenberg nicht gäbe und ich hier einen Politiker beschreiben würde, der gegen Staatshilfen für OPEL war und für die Abschaffung der Wehrpflicht, würde man darauf kommen, dass er von der CSU ist und auch noch in seiner Partei beliebt war!?

Als weiteres Beispiel fällt mir immer wieder Heiner Geißler auf. Der ist von der CDU vertritt öffentlich aber seine eigenen Meinungen die teilweise so gar nicht der Parteilinie entsprechen. Er sagt was er denkt und kommt dadurch sehr gut an. Ob man ihm nun zustimmt bei dem was er sagt oder nicht. Geißler fällt das aber sicherlich auch leicht, da er keine politische Verantwortung mehr hat.

Oft geht es mir auch bei Jürgen Trittin und Peer Steinbrück so. Obwohl beide auch immer mal wieder in das Politiker Schema rutschen. Vor allem wenn sie im Bundestag reden. Aber da ist es wohl auch Aufgabe der Opposition etwas zu übertreiben.

Fazit

Liebe Politiker. Schon aus eigenem Interesse solltet ihr erkennen, dass es euch auf lange Sicht viel mehr nützt viel öfters mal Klartext zu reden und eure Meinung gerade herraus zu sagen. Ich habe als Bürger auch nichts gegen Aussagen wie “Okay, das ist nicht meine persönliche Meinung, aber die Mehrheitsmeinung meiner Partei.”

Und hört endlich auf zu glauben, dass auf jede gestellte Frage gleich wie aus der Pistole geschossen eine Antwort kommen muss! Der Zuschauer ist doch nicht so blöd und weiß, dass man zwischen dem Reden auch mal Zeit zum denken einbauen muss. Denkt über eine Frage doch auch ruhig mal offensichtlich 10 Sekunden nach.

Das wird euch auch innerparteilich langfristig eher nützen. Wenn ihr euch also als Politiker vor eine Kamera setzt, oder im Wahlkampf seid, dann verkauft EUCH selbst und nicht eure Partei!

Und zum guten Schluß noch einige Beispiele die, natürlich repräsentativ, beweisen, dass früher alles besser war.

 

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Android Market und GoogleApps auf dem Archos 32 Internet Tablet nachinstallieren

Diese Frage kommt sicher jedem Besitzer des kleinen androidigen Multimediaplayers aus dem Hause Archos früher oder später.

Eines sei vorweg gesagt. Ich kann natürlich keinerlei Haftung dafür übernehmen, dass ihr dadurch den Player oder die Garantie beschädigen könntet. Wenn ihr sowas macht, ist es eure Gefahr!

Bei mir hat das allerdings reibungslos funktioniert und es lohnt sich ja auch. Der Player hat absolut genug Power mit den gApps klarzukommen.

Das einzige was ihr tun müsst, ist euch die jeweilige .apk Datei herrunterzuladen. Diese hier, wenn ihr noch die Android Version 2.1 habt, oder diese hier, wenn ihr den Player schon auf Android 2.2 geupdatet habt.

Welche Version euer Player hat könnt ihr unter “Einstellungen” –> “Geräteinfo” –> “Software-Version” nachschauen. Entweder steht dort sowas wie (Android 2.1.x) oder (Android 2.2.1).

Solltet ihr noch 2.1 haben ist es natürlich das cleverste vorher auf 2.2 zu updaten. Die Frage danach sollte euch irgendwann automatisch gestellt werden, sobald ihr den Player in ein WLAN lasst.

Wie installiere ich diese .apk nun?

Das ist ganz einfach. Ihr stöpselt euren Player via USB mit eurem PC zusammen und und klickt im Player “Bereitstellen” wenn ihr danach gefragt werdet, ob ihr dem Computer die SD Card bereitstellen wollt.

Auf eurem PC habt ihr nun einen neuen Massenspeicher. So wie bei einem USB-Stick. Dort erstellt ihr im obersten Verzeichnis einen neuen Ordner. Ich hab ihn “apps” genannt. Dort hinnein kopiert ihr die .apk Datei.

Nun trennt ihr Player und PC wieder, klickt auf eurem Archos Player auf die App “Dateien”. Das ist entweder ein Icon auf dem “Desktop” des Players oder ihr findet es im Menü bei den anderen Apps.

Dort findet sich der vorhin erstellte Ordner und darin die .apk Datei. Einfach munter weiterklicken und die Dialoge beantworten.

Wenn alles installiert ist müsst ihr den Player noch neustarten und Schwupp Diwupp habt ihr die gApps installiert und könnt einen GoogleAccount mit dem Player verbinden.

Ich habe mir dann erstmal sofort den Musikplayer meiner Wahl aus dem Market herruntergeladen. In meinem Fall Winamp, welches es seit ein paar Tagen in der Version 1.0 für Android gibt.

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